In Ogni Senso, das Eros Ramazzotti-Album von 1990, machte aus dem schönen, traurigen Sänger aus der römischen Vorstadt endgültig einen europaweiten Superstar. Zu Recht, denn dieses Meisterwerk war das bis dato in sich geschlossenste im ewigen Eros-Kosmos aus schmachtender Romantik, elementarer Sehnsucht und (beinahe) kitschigem Belcanto. Was wohl auch daran lag, dass alle zwölf Kompositionen der CD ein inhaltlicher roter Faden verband. Nie zuvor intonierte Eros jedenfalls die schöne Traurigk...
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Meat Loafs Begeisterung für die eigene Musik ist einfach ansteckend, weil man trotz übergroßem Gefühlseinsatz immer eine gewisse ironische Distanz spürt, ein kokettes Augenzwinkern. Damit gewinnt er auch die Zuhörer von Couldn't Have Said It Better auf Anhieb. Obwohl seine letzte Neuveröffentlichung sieben Jahre zurückliegt, ist der neue Meatloaf auf seinem achten Studioalbum Gott sei Dank der Alte geblieben. Was nicht Abklatsch oder Wiederholung heißt, sondern die künstlerische Treue zu den...
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Kein Wort über Kate Moss, versprochen. Dieses Album braucht keine Boulevard-Schlagzeilen, um auf sich aufmerksam zu machen. Aber über Drogen müssen wir schon sprechen. Über Crackpfeifen und Horrorvisionen und coked up pansies who spend their life in flights of fantasy. Und ja, das K-Wort kommt in einem Songtitel vor („What Katy did next“), und, äh, einmal singt KM auch: Gleich im ersten Song, der versponnenen Moritat „La belle et la bête“, die gegen den ursprünglichen Willen der Band mit auf...
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Nach dem Album Special Edition: Talk On Corners, auf dem Starproduzenten die Hits der irischen Gruppe mit Remixes zum Tanzen brachten, gibt es jetzt eine Unplugged-Kollektion von insgesamt 15 Songs. Das Geschwister-Kleeblatt Jim, Andrea, Caroline und Sharon Corr hat mit seinem eigenwilligen und charmanten Crossover aus Pop, Rock und Celtic-Folk der irischen Musik ein neues, zeitgemäßes Gesicht gegeben. Die drei Schwestern bezirzen nicht nur mit 60er Jahre Harmoniegesang, sondern auch als vir...
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Das im Jahre 1987 -- als die Compact-Disc-Revoltion gerade ihren Höhepunkt erlebte -- veröffentlichte Album Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me ist der Prototyp eines CD-Albums. Der Mastermind von The Cure, Robert Smith, wußte offensichtlich, daß das neuartige Medium nahezu doppelt so viel Musik wie die Schallplatte aufnehmen konnte, denn gespart hat er sicher nicht auf diesem Album. Leider klingen viele der insgesamt 17 Tracks eher wie B-Seiten. Was hier geboten wird, ist sicher nicht immer erste Sah...
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Dieser Nachfolger, den die irische Band The Cranberries nach ihrem Debüt Everybody Else Is Doing It So Why Can't We -- einem ansprechenden, einfühlsamen Album, bekanntgeworden durch den Hit "Linger" -- veröffentlichte, war kaum zu übertreffen. Hatten die Kritiker bei Everybody noch von einer gewissen Schüchternheit sowohl bei den Melodien als auch bei den Texten gesprochen, sollte sich dies bei No Need to Argue ganz schnell ändern. Dieses Album aus dem Jahre 1994 war weitaus kritischer, was ...
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Ry Cooders Name hat natürlich geholfen, die Aufmerksamkeit auf diese Platte zu lenken, doch es sind die erfahrenen kubanischen Son-Musiker, die dieses Album zu etwas Besonderem machen. In der Themenwahl und dem Gefühl für gedämpfte Romantik erinnert das Album an Ellington.
Wir finden auf Buena Vista Social Club die seltene Verschmelzung von Ruhe und Intensität. Die Klänge sind ganz gelassen, und die Spieler stellen eine lebendige Musik in den Vordergrund, die uns daran erinnert, daß man auc...
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